{"id":30963,"date":"2024-12-20T16:54:38","date_gmt":"2024-12-20T15:54:38","guid":{"rendered":"https:\/\/back-on-track.eu\/?p=30963"},"modified":"2025-04-08T18:36:48","modified_gmt":"2025-04-08T16:36:48","slug":"studie-zur-betrachtung-der-oekologischen-und-gesamtgesellschaftlichen-bilanz-von-nachtzugverkehren-auf-der-schiene-im-inter-und-intramodalen-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/studie-zur-betrachtung-der-oekologischen-und-gesamtgesellschaftlichen-bilanz-von-nachtzugverkehren-auf-der-schiene-im-inter-und-intramodalen-vergleich\/","title":{"rendered":"Studie zur Betrachtung der \u00f6kologischen und gesamtgesellschaftlichen Bilanz von Nachtzugverkehren auf der Schiene im inter- und intramodalen Vergleich"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:37% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"714\" height=\"1010\" src=\"https:\/\/back-on-track.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/241218_ramboll_Study_Potential-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30998 size-full\" srcset=\"https:\/\/back-on-track.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/241218_ramboll_Study_Potential-1.jpg 714w, https:\/\/back-on-track.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/241218_ramboll_Study_Potential-1-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 714px) 100vw, 714px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Diese vom deutschen Verkehrsministerium bei der Beratungsfirma Ramb\u00f8ll in Auftrag gegebene Studie ist ein hilfreicher Beitrag zur Verbesserung des Nachtzugangebots, der die wichtigsten Probleme aufzeigt. Sie fordert eine schnellere Standardisierung (TSI), eine gerechtere Finanzierung und die Integration von Nachtz\u00fcgen in den regul\u00e4ren Fahrplan. Unserer Analyse zufolge weist sie jedoch einige Schw\u00e4chen auf, vor allem untersch\u00e4tzt sie die Bedeutung von Trassenpreise und die m\u00f6glichen Entfernungen, verwendet veraltete Klimadaten und sch\u00e4tzt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber dem Flugverkehr falsch ein. Einige dieser Punkte konnten wir bei der Pr\u00e4sentation der Studie vor den Interessengruppen erl\u00e4utern, f\u00fcr weitere Details ver\u00f6ffentlichen wir unsere vollst\u00e4ndige Stellungnahme nachstehend.<br>Trotz dieser Probleme sch\u00e4tzen wir die Erkenntnisse der Studie, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, Finanzierungsm\u00f6glichkeiten und Automatisierung.<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unsere Stellungnahme:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Studie enth\u00e4lt viele wertvolle Hinweise an das BMDV, die wir als Back-on-Track Germany und als Teil eines europ\u00e4ischen Netzwerks von Nachtzuginitiativen gerne unterstreichen w\u00fcrden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den Ersatz des RIC Standards durch <strong>TSI<\/strong> zu beschleunigen hierf\u00fcr die ben\u00f6tigten Mittel und Kompetenzen bei der ERA (oder anderswo) sicher zu stellen,<\/li>\n\n\n\n<li>auch durch <strong>Beweislastumkehr<\/strong> hinsichtlich der Notwendigkeit nationaler Sonderstandards.<\/li>\n\n\n\n<li>Dies sind auch die Voraussetzungen daf\u00fcr, im n\u00e4chsten Schritt die vorgeschlagene <strong>Beschaffung von Wagenmaterial<\/strong> zu unterst\u00fctzen, insbesondere durch Verringerung der Zinslast, etwa durch B\u00fcrgschaften ggf. kombiniert mit einer RoSCo in Staatseigentum als Auffanggesellschaft.<\/li>\n\n\n\n<li>Wir bekr\u00e4ftigen die Forderung nach Aufhebung des <strong>Tunnelbegegnungsverbots<\/strong> und<\/li>\n\n\n\n<li>nach der Schaffung von <strong>HG Trassen<\/strong> f\u00fcr Nachtz\u00fcge auf in Abstimmung mit dem SGV<\/li>\n\n\n\n<li>sowie die Einplanung von Nachtz\u00fcgen in den <strong>Taktverkehr<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Einige Schlussfolgerungen der Studie k\u00f6nnen wir dagegen nicht nachvollziehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"nv-cv-m wp-block-list\">\n<li>Die Einsch\u00e4tzung, dass die <strong>Trassenpreise<\/strong> eine geringe Aktivierungseffekt haben ist unserer Ansicht der ausgew\u00e4hlten Muster-Strecke geschuldet, was das Bild verzerrt. F\u00e4hrt man hierbei nicht 900 km in die g\u00fcnstige Schweiz sondern 1500 km von Berlin nach Rom kommt man bei gleicher Berechnung zu Werten in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 14% wie in der Studie von Nelldal (2021) oder unserer Gemeinsamen Studie mit Transport &amp; Environment. Setzt man dann noch einen Express-Zuschlag in Deutschland ein und rechnet bei den Kosten mit dem um 1\/3 g\u00fcnstigeren italienischen Wagenmaterials sind Trassen- und Stationsgeb\u00fchren dann auch schon die gr\u00f6\u00dfte Kostenkomponente. Zwar weist die Studie (wie wir bereits bei Vorstellung unserer Studie 2022) auf das Marktpotenzial l\u00e4ngerer Strecken hin, vers\u00e4umt so aber Trassengeb\u00fchren als deren Haupthindernis zu erkennen, auch weil hier eine Betrachtung f\u00fcr Deutschland nicht reicht. Es geht nicht um einzelne S\u00e4tze, sondern um eine prinzipielle Entscheidung, die Aufnahme von Nachtzugverkehren als zwingend in Trassenpreissystemen auszuweisendem Marktsegment, was wir der EU-Kommission und auch dem BMDV unbedingt nahelegen w\u00fcrden. Dies w\u00fcrde automatisch zu einer europaweiten Absenkung auf Grenzkosten f\u00fchren. DB InfraGo w\u00fcrde diese Ma\u00dfnahme im \u00dcbrigen nach unserer Berechnung (aus 2024) 9 Mio. \u20ac p.a. kosten \u2013 bei aktuellem Nachttarif w\u00e4ren es 12. Mio. \u2013 alles sofern kein einziger Nachtzug hinzuk\u00e4me.<\/li>\n\n\n\n<li>Unklar ist uns, warum die Ungleichbehandlung bei der <strong>Mehrwertsteuer<\/strong> zu beseitigen ordnungspolitisch nicht angezeigt sei. Hier \u00fcberzeugt der Verweis auf die EU nicht, denn die Gleichbehandlung von Flug und Zug ist europaweit eher die Norm denn die Ausnahme.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <em>Nightjets der neuen Generation<\/em> oder die <em>Intercity Notte<\/em> Waggons w\u00fcrden wir eher nicht als Ausgangspunkte empfehlen, da diese Entwicklungen hinsichtlich der Raumnutzung in die falsche Richtung weisen. Hier gibt es inzwischen <strong>innovativere Konzepte<\/strong>, die mehr Komfort bei geringerem Platzbedarf oder eine Tag\/Nacht Nutzung bieten oder beides.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Studie scheint weiterhin einige Schw\u00e4chen bei der Potenzialberechnung zu haben (ohne dass dies allerdings den positiven Tenor der Studie in Frage stellen w\u00fcrde, im Gegenteil). Sie setzt aus unserer Sicht<\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:lower-alpha\" class=\"nv-cv-m wp-block-list\">\n<li>die <strong>Distanzen<\/strong> f\u00fcr potenzielle Nachtz\u00fcge zu niedrig und<\/li>\n\n\n\n<li>die <strong>Kosten<\/strong> <strong>f\u00fcr das Wagenmaterial<\/strong> zu hoch an,<\/li>\n\n\n\n<li>sie untersch\u00e4tzt zudem den <strong>Preiswettbewerb<\/strong> mit demFlugzeug und<\/li>\n\n\n\n<li>die <strong>Klimawirkung<\/strong>.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Zum Zweck einer Konsolidierung der Aussagen m\u00f6chten wir diese Punkte n\u00e4her ausf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den <strong>Distanzen<\/strong> nimmt die Studie unverst\u00e4ndlicherweise eine Durchschnittsgeschwindigkeit 71 km\/h statt der in DE \u00fcblichen 90 km\/h an. Dadurch bleibt das unterstellte Distanzpotenzial mit 1000 (1500 km auf HG Strecken) unter dem was derzeit bereits gefahren wird (z.B. Stockholm-Narvik, Prag-Split). Hinzu kommt die Limitierung auf eine maximale Fahrzeit von 14 Stunden, obgleich im Text ein Zeitrahmen von ggf. auch 16 Stunden beschreiben wird. Maximale Fahrtzeittoleranz zum Distanzlimit zu machen ist aus unserer Sicht nicht erforderlich, da in den vorgestellten Streckenkonzepten oft nur ein kleiner Teil der Passagiere von Endpunkt zu Endpunkt reist. Tats\u00e4chlich imitiert sind die Fahrzeiten vielmehr durch den Zeitbedarf f\u00fcr Puffer- und Reinigung auf etwa 18h, weswegen der Nachtzug Prag-Split wieder eingestellt wurde. Mit einem breiteren, auf Distanzen von bis zu 2.700 km gezogenen Rahmen k\u00f6nnte man mehr als 79 Strecken identifizieren und ggf. bei Trassenpreisen andere Schlussfolgerungen erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den <strong>Kosten des Wagenmaterials<\/strong> ist die Kalkulation bereits mit den gegebenen Kosten- und Zinsans\u00e4tzen nicht nachvollziehbar. Bei 25,05 Mio. Anschaffungskosten und 6,5% Zinsen ergibt bereits bei Ber\u00fccksichtigung von 15% Reserve bei linearer Abschreibung und j\u00e4hrlicher Zinsberechnung Annuit\u00e4ten von etwa 2,23 und nicht 2,93 Mio. Euro. Der Anschaffungspreis von durchschnittlich knapp 3 Mio. \u20ac pro Waggon liegt auch eher am oberen Ende der bekannten Marktpreise f\u00fcr die beschriebenen Standardwaggons. Weiterhin ist angesetzte Zinssatz von 6,5 Prozent nicht n\u00e4her begr\u00fcndet. (pr\u00e4sentierte Quelle: WACC) Das entspricht den Leasingkosten f\u00fcr Autos, sind die relevanter als Immobilienzinss\u00e4tze, die derzeit zwischen 3 und 4% liegen? Hier w\u00fcrde uns interessieren, ob bei der Riskobewertung von Wagenmaterial mit europaweiter Zulassung ausgegangen wurde, von dem die Studie laut eigener Aussage&nbsp; ausgeht und ob hierbei die Zinss\u00e4tze der EIB ber\u00fccksichtigt wurden. Das ist relevant, da bei solchen Zinss\u00e4tzen und 30-j\u00e4hriger Finanzierung die Finanzierungskosten den mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Anteil an den Kosten des Wagenmaterials ausmachen und verdient daher mehr Aufmerksamkeit. Wenn, wie vorgerechnet 3,5% mehr Zinsen das Produkt um 15% verteuern, so gilt dies auch umgekehrt. Mit 54 Euro \/ Platz liegt die Studie vor allem wegen dieses Kontenansatzes am oberen Ende des Spektrums bisheriger Untersuchungen zu den Produktionskosten von Nachtz\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedentlich behauptet die Studie, Nachtz\u00fcge seien bereits wettbewerbsf\u00e4hig mit dem <strong>Flugzeug<\/strong>. Dabei arbeitet die Studie einer einzigen externen Quelle aus dem Fr\u00fchjahr 2023, und eigenen Erhebungen aus dem gleichen Jahr, die allerdings nur Direktfl\u00fcge ber\u00fccksichtigt. Ob zudem die bei Ryanair beliebten Nebenflugh\u00e4fen (z.B. Charleroi f\u00fcr Wien-Br\u00fcssel) ber\u00fccksichtigt wurden ist unklar. Die Preisspannen sind nicht repr\u00e4sentativ, wie die angegebene Quelle f\u00fcr das Jahr 2024 belegt. Die durchschnittlichen Preise liegen inzwischen inflationsbereinigt wieder auf dem Vor-Corona Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Klimawirkung<\/strong> wird im Wesentlichen aufgrund veralteter Daten untersch\u00e4tzt: Radiative Forcing wird in der Studie mit einem Faktor von 2,1 f\u00fcr internationale Fl\u00fcge angesetzt. Hier entschied sich Ramb\u00f8ll gegen die <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1352231020305689\">neueren Erkenntnisse von Lee et.al.<\/a> und f\u00fcr den \u201ekonservativeren\u201c Faktor von 2,1, den das Umweltbundesamtes 2020 noch f\u00fcr internationale Fl\u00fcge empfahl, obwohl dieser bereits 2023 entsprechend der neueren Erkenntnisse auf 4,3 <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/11850\/publikationen\/153_2024_texte_clustermodell_flugverkehr.pdf\">korrigierrt wurde<\/a>. Mit einem EWF-Ansatz auf dem aktuellen Stand w\u00fcrde Ramb\u00f8ll auf der Grundlage des Treibstoffverbrauchs im Jahr 2019 zu Flugemissionen von 388 gCO2\/pkm statt 197,51 CO2e\/pkm kommen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Details:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"nv-cv-d nv-cv-m wp-block-list\">\n<li>Komfort scheint mit Platzbedarf linear bewertet worden zu sein. Das w\u00e4re nicht zielf\u00fchrend, da sich Komfort auch ohne Reduktion der Platzdichte steigern l\u00e4sst, dies auch geboten ist, um die Wirtschaftlichkeit zu steigern.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Verkehrsmittelspezifischen Emissionen wurden anhand eines gesch\u00e4tzten zus\u00e4tzlichen Leergewichts von 11 t hochgerechnet. Ein Couchette-Waggon weist allerdings nur 1 t zus\u00e4tzliches Leergewicht aus (<a href=\"https:\/\/www.deutsche-reisezugwagen.de\/wagendaten\/248-bvcmz\/\">https:\/\/www.deutsche-reisezugwagen.de\/wagendaten\/248-bvcmz\/<\/a>) und angesichts der geringeren Passagierzahlen in Nachtz\u00fcgen w\u00e4re ohnehin das Gesamtgewicht zu ber\u00fccksichtigen. Wir w\u00fcrden davon ausgehen, dass sich die Effekte zumindest bei der skizzierten Konfiguration ausgleichen, die Werte also auf 588 t CO2e in der unteren bzw. 3744 t CO2e in der oberen Absch\u00e4tzung zu korrigieren w\u00e4ren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Neben diesen Kritikpunkten ist hervorzuheben, dass die Studie einige aktuelle Vorschl\u00e4ge und Debatten bewertet, wie nachhaltig Nachtz\u00fcge sind und wie sie wirtschaftlicher werden k\u00f6nnen, unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"nv-cv-d nv-cv-m wp-block-list\">\n<li>Eine Quantifizierung des Unterschieds von Energie- und Infrastrukturkosten beim Einsatz von Hochgeschwindigkeitsz\u00fcgen und von Nachtz\u00fcgen auf Hochgeschwindigkeitsstrecken,<\/li>\n\n\n\n<li>Wir begr\u00fc\u00dfen dabei den Vorschlag, sich europaweit auf zwei Lichtraumstandards zu einigen,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Falsifizierung der mit der Studie \u201eGanzheitliche \u00d6kologische Bilanzierung von Verkehrssystemen\u201c gestreuten Zweifel an der Nachhaltigkeit des Systems Bahn,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine umfassende \u00dcbersicht \u00fcber die Transportkapazit\u00e4ten pro Betreiber zum Stand 08\/2023,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Bewertung zuk\u00fcnftiger Entwicklungen in der Energie- und Kraftstoffproduktion,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine (negative) Bewertung die Wirtschaftlichkeit kompletter Bordrestaurant-Wagen, leider ohne alternativ die noch eher diskutierte (<a href=\"https:\/\/derinternaut.ch\/bahnreisen\/benedikt-weibel-nachtzug\/\">https:\/\/derinternaut.ch\/bahnreisen\/benedikt-weibel-nachtzug\/<\/a>) Bordbistrovariante zu bewerten,<\/li>\n\n\n\n<li>Faktoren zu den Mehrkosten von X und Y Routenf\u00fchrungen,<\/li>\n\n\n\n<li>Faktoren f\u00fcr Ersparnisse bei den Personalkosten durch Automatisierungen,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine \u00dcberpr\u00fcfung von Strecken, die innerhalb der n\u00e4chsten 10 Jahre er\u00f6ffnet werden, sowohl auf eine m\u00f6gliche Substitution von Nachtz\u00fcgen durch schnellere Tagesverbindungen als auch auf das Potenzial erweiterter Nachtzugverbindungen,<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Bewertung von Yield Pricing als Ma\u00dfnahme zur Kapazit\u00e4tsoptimierung,<\/li>\n\n\n\n<li>Die Studie bewertet die aktuelle PSO Praxis und schl\u00e4gt vor, einmalige Anlaufsubventionen, die Finanzierung oder Bereitstellung von Waggons (einschlie\u00dflich Wartung), TAC-Senkungen und &#8211; als neue Ma\u00dfnahmen &#8211; Energiekostenzusch\u00fcsse und die \u00dcbernahme des Risikos von Infrastrukturdefiziten als Alternativen zu PSO zu pr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Insgesamt begr\u00fc\u00dfen wir die Studie als <strong>wertvollen Beitrag f\u00fcr eine zeitgem\u00e4\u00dfe Bewertung<\/strong> des Potenzials von Nachtzugverkehren. Es w\u00e4re zu begr\u00fc\u00dfen, wenn das Ministerium als Auftraggeberin die Ver\u00f6ffentlichung der dieser Studie zugrundeliegenden Daten autorisiert, ggf. unter Entfernung propriet\u00e4rer Quellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies w\u00fcrde den Nutzen der Studie f\u00fcr aktuelle und potenzielle Nachtzugbetreiber erh\u00f6hen und die weitere Forschung zu dem Thema erleichtern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese vom deutschen Verkehrsministerium bei der Beratungsfirma Ramb\u00f8ll in Auftrag gegebene Studie ist ein hilfreicher Beitrag zur Verbesserung des Nachtzugangebots, der die wichtigsten Probleme aufzeigt. Sie fordert eine schnellere Standardisierung (TSI), eine gerechtere Finanzierung und die Integration von Nachtz\u00fcgen in den regul\u00e4ren Fahrplan. Unserer Analyse zufolge weist sie jedoch einige Schw\u00e4chen auf, vor allem untersch\u00e4tzt&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/studie-zur-betrachtung-der-oekologischen-und-gesamtgesellschaftlichen-bilanz-von-nachtzugverkehren-auf-der-schiene-im-inter-und-intramodalen-vergleich\/\" rel=\"bookmark\">Mehr lesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Studie zur Betrachtung der \u00f6kologischen und gesamtgesellschaftlichen Bilanz von Nachtzugverkehren auf der Schiene im inter- und intramodalen Vergleich<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":30728,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"[\"title\",\"meta\",\"content\",\"tags\",\"comments\"]","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","neve_meta_reading_time":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_ti_tpc_template_sync":false,"_ti_tpc_template_id":"","footnotes":""},"categories":[29,63],"tags":[],"class_list":["post-30963","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pressemitteilungen","category-reviews"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30963"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31153,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30963\/revisions\/31153"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/back-on-track.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}